Das Wirkungsprinzip aller hydraulischen Stoßdämpfer ist die Umsetzung von kinetischer Energie (Bewegung) in thermische Energie (Wärme). Um dies zu erreichen, wird das Öl in dem Dämpfergehäuse durch enge Ausgleichsräume und Ventilsysteme gepresst, wodurch hydraulischer Widerstand gebildet wird. Ein Teleskopstoßdämpfer kann eingedrückt und ausgezogen werden: den so genannten Druckhub und Zughub.
Teleskopstoßdämpfer unterscheiden wir in:
1. Zweirohrdämpfer, in hydraulischer oder gashydraulischer Ausführung.
2. Einrohrdämpfer, auch Hochdruckgasdämpfer genannt.
Die wichtigsten Teile sind:
- das äußere Rohr, auch Behälterrohr genannt (6)
- das innere Rohr, auch Zylinder genannt (5)
- ein Kolben (2) mit einer Kolbenstange (1)
- ein Bodenventil (7)
- die Kolbenstangenführung (3)
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Der Druckhub
Wenn die Kolbenstange eingedrückt wird, fließt Öl ohne Widerstand unterhalb des Kolbens durch die Bohrungen A, B, C und D in dem Einwegventil (19) zu dem größer gewordenen Raum oberhalb des Kolbens. Zur gleichen Zeit wird eine gewisse Menge Öl von dem Volumen der Kolbenstange, die in den Zylinder eindringt, weggedrückt. Dieses Ölvolumen wird durch das Bodenventil in das Behälterrohr gepresst (gefüllt mit Luft 1 Bar) oder Stickstoffgas (4 bis 8 Bar). Der Widerstand, der durch das Öl bei der Passage durch das Bodenventil entgegengesetzt wird, erzeugt die Druckstufendämpfung.
Der Zughub
Wenn die Kolbenstange ausgezogen wird, kommt das Öl oberhalb des Kolbens unter Druck und wird durch den Kolben gepresst. Der Widerstand, der durch das Öl bei der Passage durch den Kolben entsteht, erzeugt die Zughubdämpfung des Stoßdämpfers.